business frauen Ratingen besuchen den Landtag NRW

business frauen Ratingen besuchen den Landtag NRW

Der erste offizielle Termin der business-frauen fand in Präsenz am 23. März im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf statt. Eingeladen hatte der Abgeordnete Rainer Matheisen (FDP) zu einem Gedankenaustausch über „Starke Frauen – Starke Wirtschaft NRW“. Dabei stand den Unternehmerinnen und leitenden Angestellten aus Ratingen und Umgebung mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart (auch FDP) sogar der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie als Gesprächspartner zur Verfügung. Seit dem Sommer 2017 hat der Minister das Amt inne und alle Zuständigkeiten in einem Ressort gebündelt. Im Fokus steht aktuell ja besonders die Energieversorgung und auch im internationalen Wettbewerb wird es immer wichtiger, Abhängigkeiten von anderen Märkten und Energiespeichertechnologien zu vermeiden. Deshalb ist dem Minister der Ausbau der erneuerbaren Energien so wichtig. Ob Photovoltaik, Windkraft oder Geothermie – er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch zu holen und NRW zum Innovationsland zu machen. Mit der Forschungseinrichtung für die Batteriefertigung am Standort in Münster und dem Cluster für Wasserstoff in Jülich ist das Land auf dem richtigen Weg. Im Zuge des Strukturwandels will der Minister die Entwicklung des Rheinischen Reviers zu einer Wasserstoff-Modellregion mit zahlreichen Forschungs- und Industriepartnern vorantreiben. Dabei soll die Rhein-Ruhr-Region übergreifend zusammenarbeiten.

Schon bei der Ankunft beeindruckt das Landtagsgebäude mit seiner kreisrunden Architektur und unmittelbarer Lage am Rhein. Als Sitz des Parlaments von Nordrhein-Westfalen ist es ein attraktiver Anziehungspunkt für zahlreiche Besucherinnen und Besucher von nah und fern. Letzteres war in der letzten Zeit coronabedingt sehr eingeschränkt und so sind die business-frauen nach zwei Jahren Pandemie die erste Besuchergruppe vor Ort. Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck ohne den niemand ins Gebäude kommt, durchquert man die große Eingangs- und Empfangshalle im Erdgeschoss, die zum Forum der Bürgerinnen und Bürger geworden ist. Hier finden politische, kulturelle und wirtschaftliche ebenso wie gesellschaftliche Veranstaltungen und formlose Begegnungen mit den Abgeordneten statt. Das Glas an den Fassaden und im Eingangsbereich und die Durchsicht durch das Gebäude bis zum Rhein sorgen für Transparenz. Nach einem Blick in die hauseigene Bibliothek und in den Raum, wo die Landespressekonferenz stattfindet, ging es mit dem gläsernen Besucheraufzug nach oben auf die Etage des Plenarsaals. Highlight des Rundgangs war dann auch ein kurzer Abstecher auf die Besuchertribüne des Saals, wo zeitgleich eine Plenarsitzung stattfand, die sich länger hinzog als geplant. Themen, wie unter anderem die Abstimmung zur Windkraft, aber auch die Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine in Nordrhein-Westfalen – standen an dem Tag mehr als genug auf der Agenda

Beim Rundgang erklärte Rainer Matheisen sehr anschaulich, dass der Landtag Anfang der achtziger Jahre geplant wurde – doch die nordrhein-westfälischen Abgeordneten erst am am 2. Oktober 1988 offiziell in den Neubau einziehen konnten. Davor tagten sie im Ständehaus am Kaiserteich. Im Jahr 2010 wurde der Landtag um einen Anbau vergrößert. Doch eigentlich ist er jetzt schon wieder zu klein. Denn aktuell gibt es mit CDU, SPD, FDP, Grünen und AFD fünf Fraktionen im Landtag – früher waren es deutlich weniger. Und auch die Anzahl der Veranstaltungen hat sich in den letzten 15 Jahren verdreifacht.

Am 15. Mai 2022 sind mehr als 13 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl aufgerufen. Wetten, dass die business-frauen Ratingen sich dann an diesen Rundgang und ihren Termin vor Ort im Landtag erinnern?

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